Die Vorbereitung des Bodens zur Bepflanzung erfolgt durch eine Tiefenbearbeitung von mindestens 40 cm bis maximal 60 cm. Darüber hinaus muss der Boden gut entwässert sein, um Wasserstau zu vermeiden. Die zum Anbau von Spargel in die Erde zu pflanzenden Stiele oder Setzlinge müssen in zuvor gegrabene Furchen von 25 bis 35 cm Tiefe gelegt und in Reihen mit einem Mindestabstand von 1 Meter angeordnet werden. Der Mindestabstand in der Reihe muss 33 cm betragen. Die Beine müssen ein Mindestgewicht von 70 g aufweisen und frei von Krankheiten sein. Ab der letzten Aprildekade müssen die Setzlinge gepflanzt werden. Um das Wachstum des Spargels zu fördern, wird häufig ein Bewässerungssystem eingerichtet.
Durch eine sorgfältige Bodenanalyse, die vor dem Anlegen einer Spargelplantage durchgeführt werden muss, lässt sich feststellen, welche Düngemaßnahmen notwendig sind. Beim Anbau kann eine gezielte Düngung auf Basis der chemischen Eigenschaften des Bodens erfolgen.
Die Ernte des Produkts beginnt normalerweise im zweiten Jahr. Um die Pflanze nicht zu schwächen und die Qualität der Triebe und der Produktion zu beeinträchtigen, müssen diese Zeitpläne eingehalten werden:
- zweites Jahr: fünfzehn bis zwanzig Tage nach der Abholung;
- drittes Jahr: dreißig bis vierzig Tage nach der Ernte;
- viertes Jahr und darüber hinaus: sechzig bis fünfundsechzig Tage Ernte.
Pro Hektar Anbaufläche können bei voller Produktion maximal 10 Tonnen Spargel/Asparagin erzeugt werden.
Der Abholtermin darf nicht länger als der 20. Juni liegen.
Die Triebe des „Asparago verde di Altedo“ sollten möglichst während der kühlsten Stunden des Tages gesammelt werden, um einen Verlust ihrer Turgorität und Konsistenz zu vermeiden.
Nach der Ernte muss der Spargel in Bündeln oder lose zum Verarbeitungszentrum gebracht werden.
Für ihre Konservierung ist es wichtig, den Stoffwechsel des Produkts zu verlangsamen, und zwar durch schnelles Abkühlen durch teilweises Eintauchen der Sprossen in Wasser oder ein anderes geeignetes Kühlsystem.